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Wer die Schwäbische Alb besucht, wird bald feststellen, dass es in dieser romantischen Kulturlandschaft auf weiten Strecken an einem fehlt – Wasser! Das Wasser versickert größtenteils in den zahllosen unterirdischen Höhlen des Karstes der Schwäbischen Alb.
Nur an einzelnen Stellen, den sogenannten Hülen, konnte sich auf wasserundurchlässigem Boden Wasser halten. Nur aufgrund dieser Hülen, die teilweise künstlich angelegt wurden oder sich auf vulkanischem Untergrund bildeten, war eine Besiedlung der Schwäbischen Alb möglich, was einen großen Unterschied zu den Einflussbereichen der Donau und des Neckars ergibt. Dort im Vorland der Schwäbischen Alb gibt es drei größere Flüsse: Erms, Echaz und die Lauter.
Das Wasser wurde früher zum Betrieb von Mühlen genutzt. Heute noch können Sie einzelne dieser Mühlen besichtigen. Auch als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sind die Flüsse im Randbereich der Schwäbischen Alb von immenser Bedeutung. Schauen Sie ruhig etwas genauer hin und Sie werden sicher eine Forelle oder die seltene Wasseramsel entdecken können.