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Über Kilometer hinweg erstrecken sich auf der Schwäbischen Alb Heckenzüge und prägen die heimische Kulturlandschaft. Meist auf sogenannten Steinriegeln gepflanzt oder wild gewachsen, sind sie zu einem festen Bestandteil der Schwäbischen Alb geworden. Aus den Blättern, Blüten und Früchten der verschiedenen Heckensträucher stellt die Bevölkerung seit jeher verschiedene Säfte, Tee, Heilmittel und Marmeladen her. Hecken sind auch die Heimat des Neuntöters. Der seltene Vogel spießt seine Beute auf den Dornen der Schlehenbüsche auf. Der Volksmund nannte ihn so, da man glaubte, er würde erst neun Tiere töten, bevor er eines verspeisen würde. Hält man die Augen offen, kann man zwischen Mai und September den Vogel auf der Spitze von einzelnen Heckensträuchern sitzen sehen.
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